Das musste auch mal gesagt werden...

Modetrend: weniger "Nerd", mehr "Preppy", knallige oder mystische Farben, besondere Materialien

Da sind Brillen aus Holz auch noch besonders komfortabel, durch das leichte warme Material. Das junge italienische Brillenlabel FEB31st hat sich vorgenommen, dieses uralte und zeitloses Material in der Modewelt zu etablieren. Designer Valerio Cometti vereint mit visionärer Begabung die Natürlichkeit der Holzstruktur mit der Energie der Farben. Das Ergebnis ist eine Kollektion einzigartiger Brillenfassungen mit dem gewissen Etwas. Das durchgehend FSC zertifizierte, sorgfältig ausgesuchte Holz wird mit höchsten Technologiestandards kombiniert, bis ins Detail: Die Fassungen sind besonders leicht (21 Gramm), tragen sich angenehm und integrieren auf innovative Weise die Gläser in die Fassung.

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Schwebende Mücken im Auge
Da sind die kleinen nervigen Teilchen wieder. Mouches volantes auch genannt. Vielen Menschen aber eher bekannt als kleine gräuliche Flecken im Gesichtsfeld welche bei Blickbewegungen mitwandern. Besonders stark werden diese wahrgenommen wenn auf hellem Untergrund geschaut oder gelesen wird. Sie entstehen im Glaskörper (lat. corpus vitreum), wo sich Kollagenfibrillen kristallisieren. Ein paar dieser "Mücken" zu haben ist normal. Nervig wird es wenn diese in Schwärmen auftreten und die Sicht stören. Leider läßt nicht wirklich viel dagegen tun. Grundsätzlich ist es gut den Augenarzt des Vertrauens oder den Augenarzt welcher den Hilfesuchenden überhaupt aufnimmt, zu fragen. Betroffene diskutieren im Internet viel darüber. Einigen behelfen sich mit Sonnenbrillen ein bißchen. Wenn gar nichts mehr geht und die Sehschärfe sehr beeinträchtigt ist kann man den Glaskörper entfernen (Vitrektomie) und durch Öl oder Gas ersetzen. Dieser Weg ist aber aber wirklich der allerletzte Ausweg.(YouTube-Film zur Vitrektomie)

Der Beitrag wurde am 15. April 2011 im Brillenblog Leipzig Blog veröffentlicht.

Von der Augenkrücke zum Freiheitssymbol
Hingucker zum Ablachen: Mit grellen Farben und irren Formen kämpfen Brillenmacher seit Jahrhunderten um die Gunst der Massen. Ein neuer Bildband zeigt die schrägsten Modelle der Brillengeschichte - und verrät, dass die Sehhilfe ihren Erfolg gar nicht Designern verdankt. Sondern der Billardkugel. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Popularität von Billard rasant zugenommen und damit auch die Nachfrage nach den Kugeln befeuert. Die bestanden damals jedoch noch aus teurem Elfenbein und konnten somit nicht massenhaft hergestellt werden. Eine Alternative musste her. Ein großer Anreiz für den US-Chemiker John Wesley Hyatt, der ungewollt zum Heilsbringer der Brillenindustrie werden sollte: Angespornt von einem mit 10.000 Dollar dotiertem Preisausschreiben der Industrie, stellte Hyatt mit Hilfe von Salpeter- und Schwefelsäure aus Baumwollefasern Zellulose her, mischte Kampfer hinzu - und hatte 1869 einen farblosen, flexiblen Wunderstoff erfunden: Zelluloid. John Wesley Hyatt, jener Chemiker, der auf der Suche nach einem günstigen Elfenbein-Ersatz den nun nachlassenden Brillen-Boom überhaupt erst losgetreten hatte, erreichte sein ursprüngliches Ziel übrigens nicht: Zelluloid war zwar genial für ausgefallene Designs von Brillen und Dutzenden anderen Stoffen - nur für Billardkugeln war es zu weich und wurde schon bald von Kunstharzen abgelöst.

Den Beitrag können Sie vollständig auf Spiegel Online lesen.

Die Pilotenbrille

Begonnen hat alles mit einer Anfrage der amerikanischen Armee an den ehemaligen Brillenglashersteller Bausch&Lomb in den USA. Es sollten Brillengläser entwickelt werden, welche speziell für die Bedürfnisse der Kampfpiloten gedacht sein sollten.

Da bastelten die Tüftler von Bausch&Lomb nicht nur die Gläser, sondern auch gleich noch die passenden Gestelle, die heute als Pilotenbrillen oder auch abfällig oder bewundernd als Pornobrillen bekannt sind. Die tiefgezogene Tropfenform schützt den Piloten auch vor Licht von den Seiten und von unten. Es wurden vor allem grüne getemperte Glasgläser mit UV-Schutz verbaut. Für die damalige Zeit ein High-End Glas. Die grüne Glasfarbe, unter Optikern als G15 bekannt, wurde wegen ihrer Beliebtheit neben grau und braun zur dritten Standardfarbe für Brillengläser. Besonders bekannt wurde das Modell Aviator bei der breiten Masse durch ein Foto des US-Generals Douglas McArthur bei der Landung auf den Philippinen. Douglas MacArthur mit Ray Ban Aviator und Pfeife Douglas MacArthur mit Ray Ban Aviator und Pfeife New Wayfarer New Wayfarer Später wurde dann das zweite Erfolgsmodell die Wayfarer entwickelt. Charakteristisch durch die extreme Inklination (Schrägstellung der Gläser) und die breiten Bügel. Diese Brille erschien über Jahrzehnte immer wieder auf den Gesichtern der männlichen und weiblichen Hollywoodgrößen und brannte sich damit ins kollektive Gedächtnis der Welt. Die Wayfarer passt bei weitem nicht in jedes Gesicht, aber wenn, dann sieht sie immer noch extrem cool aus.

In den 80ern und 90ern würde es sehr still um Ray Ban. Wahrscheinlich erst weil sooo viele Leute Ray Ban trugen und billige Kopien den Markt überschwemmten. Bausch&Lomb verkaufte die Marke an den italienischen Hersteller Luxottica. Seitdem steht in den Gläser nicht mehr die Gravur "BL" sondern "RB". Die Wayfarer wurde, auch in vielen neuen Farben auf den Markt gebracht und in einer limitierten Sammleredition- den “Rare Prints”. Außerdem wurde die original Wayfarer neu nochmal gewandelt, modernisiert und gefälliger für das Durchschnittsgesicht als “New Wayfarer” auf den Markt gebracht.

Oft wird in Fachkreisen diskutiert, ob die Qualität durch den Verkauf an Luxottica gelitten hat. Wir können diese Frage mit einem klaren Jein beantworten. Die Originalmodelle sind immer noch original. Die Korrektionsmodelle sind grundsätzlich gut. Und es gibt viele gute neue Modelle, z.B. die Tech-Line mit Carbonbügeln. Einige Sonnenbrillenmodelle werden aber auch aus Spritzgussmaterial hergestellt, statt aus dem höherwertigen Celluloseacetat. Einige haben Kunststoffscharniere, statt Metallscharniere bekommen. Es sind also ein paar Modelle dabei, mit denen wir uns nicht ganz anfreunden können, obwohl die breite Masse richtig gut ist. Innovativ sind die Italiener auf jeden Fall.

Aber deshalb gibt’s ja uns und unsere Beratung :-) So bekommen unsere Kunden zum Beispiel, wenn sie eine Wayfarer als Sonnenbrille mit Sehstärke wollen, wenn möglich ein Korrektionsmodell aus Celluloseacetat, anstatt das Sonnenbrillenmodell aus Spritzgussmaterial. Gut finden wir, dass es für einen moderaten Aufpreis, die meisten Sonnenbrillen auch mit Polarisationsgläsern gibt – erkennbar am “P” nach dem Markennamen auf dem Gläsern. Es gibt kaum eine Brillenmarke, die so eine lange Historie hat und sie wird von den Produktentwicklern und den Marketingstrategen gehegt und gepflegt. Deshalb denken wir, dass wir die nächsten 60 Jahre noch genüsslichst Ray Ban tragen können.

Literatur:
Ray Ban Deutschland
Ray Ban auf Wiki
Der Beitrag wurde am 02. Mai 2011 im Brillenblog Leipzig veröffentlicht.

Virtueller Rundgang im historischen Optik-Museum

Von der Entstehung bis zur Moderne hat Karlheinz Hotstegs Informationen und Fotos seiner Sammelobjekte in liebevoller Kleinarbeit zusammengestellt. Von Kaiser Neros Gladiatorenbetrachtungen durch grünen Smaragd, der zu der Gruppe der Berylle gehörenden Steine vermutlich zu der Namensgebung "Brille" beigetragen hat, bis hin zu ausgefallenen Modeschöpfungen verschiedener Epochen, gibt es einen Vorgeschmack auf die Exponate in dem seit 1960 bestehenden historischen Optik-Museum in Geldern.
Sofort zu dem Brillenmuseum

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